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World Press Photo 2018

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Schon zum dritten Mal kommt die "World Press Photo" nach Oldenburg: Vom 17. Februar bis 11. März ist die Schau der weltbesten Pressebilder im Schloss zu sehen. Zu den Ausstellungen 2016 und 2017 kamen über 30.000 Gäste.

Welche Bilder sind diesmal dabei? Wann ist die Ausstellung geöffnet? Was sind die Höhepunkte im Rahmenprogramm? Wir beantworten alle Fragen zur Oldenburger "World Press Photo" und erzählen die Hintergrundgeschichten einiger Bilder.

Bild: Kai Oliver Pfaffenbach, Deutschland, Reuters, 3. Preis Sport (Interview auf Youtube)

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Sie ist das Titel-Motiv der Oldenburger Ausstellung: eine Meeresschildkröte, die sich in einem Netz im Atlantik vor  Teneriffa verheddert hat. Mit diesem Foto macht der Fotograf Francis Pérez auf die herrenlosen Fischernetze in den Meeren aufmerksam.  In diesen "Geisternetzen" verfangen sich Fische und andere Meerestiere und verenden jämmerlich. Pérez‘ Aufnahme mit dem Titel „Caretta Caretta Trapped“ wurde zum Naturfoto des Jahres gewählt. Der Fotograf und ein Kollege befreiten die Schildkröte nach der Aufnahme aus der Falle.

Francis Pérez wird bei der Ausstellungseröffnung am 17. Februar im Schloss anwesend sein. Hier geht es zur Veranstaltung auf Facebook. 

Bild: "Caretta Caretta Trapped", Francis Pérez, 1. Preis Naturfotos

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Der Spanier Francis Pérez (*1970, Kanarische Inseln) ist auf Unterwasseraufnahmen spezialisiert. "Wir leben auf einem Planeten, der hauptsächlich aus Wasser besteht", sagt er. "Unsere Leben, Wälder und die Luft ist von unseren Ozeanen abhängig. Ein toter Ozean bedeutet einen toten Planeten." Mit seinem Schildkröten-Bild erinnert er daran, dass die Tiere in den letzten 150 Jahren an den Rand der Ausrottung gebracht wurden. Francis Pérez ist auch bei der Ausstellungseröffnung am Samstag, 17. Februar, im Oldenburger Schloss dabei. (Lesen Sie hier ein Interview mit Pérez)

Bild: Alex Rosa


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Bild: Burhan Oszbilici, The Associated Press (AP)
Bild: Burhan Oszbilici, The Associated Press (AP)
Vollbild
Das Foto von Burhan Ozbilici (*1955, Türkei) wurde als weltbestes Pressefoto des Jahres 2016 ausgezeichnet. Es ist das Ausstellungsmotiv der aktuellen "World Press Photo". Die Organisatoren der Oldenburger Ausstellung haben sich jedoch gegen das Bild als Plakat- und Werbemotiv entschieden. Warum?

Das Motiv zeigt die Ermordung des russichen Botschafters Andrey Karlow durch einen islamistischen Attentäter in einer Galerie in Ankara. "Wir wollen uns nicht für Propaganda instrumentalisieren lassen und dem Mörder keine Plattform für seine groteske Inszenierung bieten", schreiben Claus Spitzer-Ewersmann und Olaf Peters von der organisierenden Agentur Mediavanti. "Und ja, wir möchten auch jenen, die von der Aufnahme unvorbereitet überrascht werden, den Schock ersparen."

Sie betonen aber, dass ihre Entscheidung nur dem Bild als Werbemotiv gilt. Zeigen müsse man es - und zwar unbedingt: "Als Zeitzeugnis, als Dokument des Grauens." Die ausführliche Begründung der Ausstelllungsmacher



Diskusssion zum Thema "Die Grausamkeit der Geste - Wie weit darf Pressefotografie gehen?" am Dienstag, 20. Februar, um 20 Uhr, NWZ
(Veranstaltung auf Facebook)




Bild: Burhan Oszbilici, The Associated Press (AP)
Bild: Burhan Oszbilici, The Associated Press (AP)
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Eine junge Frau, die sich gegen Polizeigewalt behauptet: Dieses Foto machte Jonathan Bachmann (Reuters) vor der Polizeiwache in Baton Rouge, Louisiana. Die 27-jährige Iesha Evans wollte anlässlich des Todes von Alton Sterling demonstrieren. Der Schwarze wurde aus nächster Nähe erschossen, während zwei Polizisten ihn auf dem Boden festhielten. Evans wurde festgenommen, aber später an demselben Abend freigelassen. Das Bild wurde in der Rubrik "Aktuelle Themen" mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Sehen Sie hier ein Interview mit Jonathan Bachmann (Englisch)

Bild: Jonathan Bachmann, USA, Reuters

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Sie sind gerettet, aber der Schock sitzt tief: Ein 11-jähriges Mädchen (links) aus Nigeria tröstet ihren jüngeren Bruder auf einem Rettungsboot im Mittelmeer. Die beiden wurden von einem überfüllten Schlauchboot gerettet. Ihre Mutter war nach der Sahara-Durchquerung in Libyen gestorben.

Bild: Santi Palacios, The Associated Press (AP), Spanien

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Ein Weibchen versorgt in der Bifengxia-Pandaaufzuchtstation im chinesischen Sichuan ihr Neugeborenes. Riesenpandas galten lange als gefährdet, jetzt aber lediglich als bedroht - die Gefahr eines Aussterbens ist gesunken. Chinas Anstrengungen im Kampf gegen Wilderei und zum Schutz der Lebensräume haben erheblich zu den steigenden Zahlen beigetragen.
Erfahren Sie mehr über Ami Vitale im Video (Englisch) 

Bild: Ami Vitale, für National Geographic, USA, 2. Preis Natur

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Kinshasa, Lima, Yangon, Medellin und Addis Abeba – fünf aufstrebende Städte, die eines gemeinsam haben: Sie werden im Jahr 2050 die Rolle heutiger Megastädte wie Shanghai, Rio de Janeiro und Mumbai übernommen haben. So sehen es jedenfalls die niederländische Foto- und Filmjournalistin Yvonne Brandwijk und die Autorin Stephanie Bakker. Das Duo stellt in ihrer Multimedia-Produktion „Future Cities“  (Link) die Geschichten und Menschen anstelle der Statistiken in den Vordergrund.

Das Projekt wurde 2017 mit dem World Press Photo Award in der Rubrik „Digital Storytelling“ ausgezeichnet. Am 1. März stellt Yvonne Brandwijks ab 19.30 Uhr das Projekt im Vortragssaal der Oldenburgische Landesbank (Gottorpstr. 23-27 in Oldenburg) vor.
Hier geht es zur Veranstaltung auf Facebook.
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"Future Cities" präsentiert Städte, an die wir bislang meistens nicht denken, wenn wir über die Zukunft der Welt sprechen: vom Silicon Valley Südamerikas bis zur afrikanischen Modehauptstadt. Dabei werden auf faszinierende Weise Fotografie, Film, Text und Animation miteinander verbunden.
Welche Städte spielen im Jahr 2050 eine große Rolle?
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Manchmal ist der Krieg auch seltsam und witzig, weiß der Fotograf Christoph Bangert. Er berichtete für die New York Times, den Stern und die Neue Zürcher Zeitung aus dem Irak und Afghanistan. Dort entstanden nicht nur schreckliche und schockierende, sondern auch absurde Aufnahmen. Vom "Krieg im Bild" berichtet er am Dienstag, 22. Februar, um 19 Uhr im Spielraum des Oldenburgischen Staatstheaters.

Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
(Link: Veranstaltung auf Facebook

Foto: Christoph Bangert

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Mit ihren blonden Haaren und blauen Augen passen sie nichts ins Bild: Tausende Kinder werden auf den Philippinen von Sextouristen gezeugt. Ihr westliches Aussehen deutet auf den Job der Mutter als Prostituierte hin. Viele dieser Kinder haben mit Beleidigungen und Stigmatisierungen zu kämpfen und sind oft ein Leben lang auf der Suche nach ihrer Identität.

Mit ihrer Langzeitreportage „Wanna have love?!” über die Folgen des Sextourismus haben die Hannoveraner Insa Hagemann und Stefan Finger 2014 den renommierten Wettbewerb „UNICEF Foto des Jahres“ gewonnen. Sie sind am 4. März um 11 Uhr Gast der Sonntagsmatinee in der Buchhandlung Isensee (Haarenstraße 20).
Hier geht es zur Veranstaltung auf Facebook.  

Eintritt: 3 Euro (für Kaffee und Croissants)

Foto: Insa Hagemann, Stefan Finger

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Zweimal gab es zur World-Press-Photo-Ausstellung einen Fotoslam, angelehnt an die populären Poetryslams. Diesmal gibt's wieder was Neues: einen Fotosprint. Dazu treffen sich alle, die Lust haben, am Samstag, 3. März, um 10 Uhr an der Flänzburch, bekommen ein Thema und sprinten los. Die Foto-Jagd ist eröffnet. Eine Jury wählt die besten zehn Bilder aus. Die werden am Abend in der Flänzburch präsentiert. Und dann? Ja, dann gibt's noch eine Überraschung!

Hier geht es zur Veranstaltung auf Facebook.

Bild: Tom Jenkins, The Guardian, 1. Preis Sport


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Frühstück mit dem Fotografen und Meeresbiologen Tom Vierus: In der Sonntagsmatinee der Buchhandlung Isensee (Haarenstraße 20) wird das Thema der Unterwasserfotografie wieder aufgenommen. Der Bremer berichtet am 11. März um 11 Uhr von Begegnungen mit Haien rund um die Fiji-Inseln. Für die Dokumentation seiner Haiforschungen wurde er 2016 mit dem Preis für Wissenschaftsfotografie ausgezeichnet.

Hier geht es zur Veranstaltung auf Facebook. 
Eintritt: 3 Euro (für Kaffee und Croissants)

Foto: Tom Vierus

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15.837 Zuschauer sorgten im vergangenen Jahr für einen Besucherrekord in Oldenburg.

NWZplay hat die Ausstellung im Video festgehalten. 




Foto: Jaime Rojo
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Wann ist die Ausstellung geöffnet?
17. Februar bis 11. März: dienstags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr Late Night Opening: Samstag, 10. März, bis 22 Uhr

Exklusiv für Schüler öffnet das Landesmuseum dreimal montagvormittags: am 19. und 26. Februar und am 5. März. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter (0441) 2207300 oder per E-mail an info@landesmuseum-ol.de

Was kostet der Eintritt?
6 Euro (4 Euro ermäßigt)

Wie komme ich dorthin?
- Die Ausstellung ist im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg im Schloss.
- Vom ZOB am Bahnhof: Mehrere Buslinien fahren direkt zur Haltestelle "Schlosswall".

Wo kann ich parken?
- Großer Besucherparkplatz hinter dem Prinzenpalais (Zufahrt über Huntestraße)
- Parkhaus Schlosshöfe
- Fahrradständer im Schlossinnenhof







Foto: Martin Remmers/Archiv






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